Apfeltag 2026

vor dem Waldhaus zur Asse (Assewirtschaft) in Wittmar

am Sonntag, 3. Oktober 2026

von 11 bis 17 Uhr

Sortenbestimmung, Sortenausstellung u. v. m.

In diesem Jahr ist die AG Streuobst zu Gast beim 6. Apfelfest des Heimat- und Verkehrs­vereins Asse (HVA).

Die Vielfalt der regionalen Apfelsorten steht natürlich wieder im Mittelpunkt.

Programm und Angebot:

  • Große Sorten­ausstellung von regionalen Apfel- und Birnen­sorten
  • Sorten­bestimmung: Sabine Fortak vom Pomologen-Verein bestimmt Ihre Äpfel und Birnen. Bitte bringen Sie mindestens 5 gut ausgebildete Sonnen­früchte je Sorte mit.
  • Apfelsaft mit Muskel­kraft
  • weitere Säfte und alkoholische Spezialitäten von Streuobst­wiesen
  • Tafelobst­verkauf und -Verkostung von alten Apfel­sorten
  • Infos und Beratung rund um Äpfel und Streuobst­wiesen
  • Obstbaum­bestellung
  • Honig von der Streuobst­wiese

Der HVA präsentiert Apfel­saft von der benach­barten Streuobst­wiese und bietet dort Führungen zum Thema Wildbienen an. Die Asse­wirtschaft ergänzt das Getränke­angebot.

An weiteren Ständen bieten Gäste Herz­haftes und Süßes für das leibliche Wohl an sowie regionale Produkte.

An diesem Tag fährt auch der Asse­bummler von Braunschweig nach Wittmar.

Veranstalter:

Ort: Waldhaus zur Asse – Assewirtschaft
Asseweg 38
38329 Wittmar

Bei Fragen: Tel. 05353 7983

Leckere Apfel­vielfalt bewahren

Kennen Sie den Minister von Hammerstein ? Oder Erwin Bauer ?
Damit sind hier keine lebenden Persön­lich­keiten gemeint, sondern alte Apfel­sorten, die nach diesen Herren benannt sind. Andere tragen den Namen ihres Herkunfts­ortes wie der Aders­leber Kalvill, Schöner von Nord­hausen oder der Celler Dickstiel.

Etliche lokale Sorten sind bereits ver­schwunden oder zumindest heute nicht mehr bekannt. Aber viel­leicht steht ja der eine oder andere Baum unerkannt im alten Garten ?

Apfel­bäume können gut und gerne 100 Jahre alt werden, Birn­bäume sogar bis 300 Jahre. So können sie Zeugen längst vergessener bäuer­licher Kultur sein. Haben Sie viel­leicht auch einen alten Baum im Garten und wissen den Sorten­namen nicht ? Bringen Sie Ihre unbe­kannten Sorten zur Bestimmung mit. Vielleicht heben wir ja gemeinsam den einen oder anderen Schatz.

Mehr als 2000 Apfel­sorten sind in der Literatur beschrieben worden, viele davon sind heute noch bekannt. Sie alle bieten intensive und abwechs­lungs­reiche Geschmacks­erlebnisse, die wir bei den hoch­ge­züchteten Sorten aus dem Super­markt nicht mehr finden können. Es lohnt sich, die alten Sorten zu erhalten !

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